So schützt du dein Geld vor der Inflation

So schützt du dein Geld vor der Inflation

Das erwartet dich in diesem Post

Wie kannst du verhindern, dass die Inflation dein Geld auffrisst?

Bevor wir tiefer ins Thema einsteigen, eine kurze Begriffserklärung: Inflation bedeutet grob gesagt, dass die Preise von diversen Waren und auch Dienstleistungen steigen und unser Geld weniger wert ist.

Man kann sich für die selbe Menge an Geld heute leider weniger kaufen als noch vor 10 Jahren.

Zum Beispiel hat eine Tafel schokolade früher 50 Cent gekostet, heute kostet die selbe Tafel 1,20€. Inflation kann mehrere Ursachen haben.


Warum Inflation?

  • Geldmenge wächst schneller als die Menge an Gütern -> Geld wird gedruckt durch Zentralbanken
  • Produktionskosten steigen oder  Mitarbeiter bekommen mehr Gehalt -> Preise werden an Kunden weitergegeben und Preise für Kunden steigen

    Leider parken immer noch sehr viele Menschen ihr Geld auf dem Sparbuch. Hier ist allerdings das Problem, dass die Inflationsrate höher als die Zinsen ist. Somit erwirtschaftet man mit dem Sparbuch eine negative reale Rendite.

Deshalb ist es auch ganz wichtig, den Unterschied zwischen Geldwerten und Sachwerten zu kennen.

 

Geldwerte vs. Sachwerte

  • Geldwerte: Sparbuch, Tagesgeldkonto -> nicht inflationsgeschützt -> Realrendite negativ

Aber Achtung: Inflation ist nicht immer bzw. für jeden schlecht. Wenn man Schulden hat, profitiert man sogar davon. Durch die Inflation werden Schulden weniger wert. Aus diesem Grund ist der Staat sogar eher ein Fan von Inflation, weil er viele Schulden hat.

Angenommen die Inflation beträgt 2%.  Dann wäre dein Geld nach 35 Jahren nur noch die Hälfte wert.

Beispiel: Wenn du 10.000€ am Sparbuch hast, dann ist dein Vermögen nach 35 Jahren nur 5.000€ wert, wenn die Inflation bei 2% pro Jahr liegt. 

Investitionen in Sachwerte sind hingegen inflationsgeschützt. Dazu zählen Aktien, ETFs, Immobilien oder Rohstoffe.

Aktien & Inflation

Wenn mehr Geld im Umlauf ist, steigen meist auch die Kurse der Aktien. Denn falls das allgemeine Preisniveau steigt, kann das Unternehmen auch seine Preise steigern, wodurch auch Aktienkurse steigen.

Die erhöhten Preise an die Kunden weiterzugeben funktioniert aber nur, wenn die Kunden sich die Produkte und Dienstleistungen weiterhin leisten können – also auch die Reallöhne der Kunden angestiegen sind.

Wenn du Aktien von einem Unternehmen kaufst, wirst du am Gewinn von diesem Unternehmen beteiligen. Du sitzt also quasi auf der anderen Seite und profitierst von steigenden Preisen. Während McDonald’skunden sich beschweren, dass sie immer mehr für ihr Essen bezahlen, freust du dich, dass du dein Geld vor der Inflation geschützt hast. 

Gold als Inflationsschutz?

Da sind die Meinungen mit Blick auf die Börsengeschichte etwas geteilgt. Gold gilt als eine der ältesten Währungen überhaupt. Aber leider lässt sich Gold nicht essen und man kann darin auch nicht wohnen. Außerdem schüttet das Edelmetall keine Gewinne aus und ist sehr abhängig vom Glauben und Vertrauen der Investoren. 

Allerdings zeigte sich in der Vergangenheit, dass Gold vor allem in schweren Krisen und bei hohen Inflationsraten als Schutz fungieren kann. 

Schützen Immobilien vor Inflation?

Immobilien werden auch als Betongold bezeichnet. Sie gelten als relativ inflationsstabil und in den letzten Jahren war die Preissteigerung von „Betongold“ insbesondere in Ballungsräumen deutlich höher als die jährliche Inflationsrate.  Allerdings sollte man Immobilien natürlich auch nicht blind kaufen, sondern einige Faktoren beachten, zum Beispiel die Lage, Bevölkerungsentwicklung usw. Eine allgemeingültige Aussage bezüglich Immobilien lässt sich also nicht treffen – nicht jedes Objekt ist rentabel. Trotzdem können sie einen guten Schutz vor Inflation bieten und sind eine Überlegung wert.



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