Frugalismus als Lösung für die Digitalisierung?

Frugalismus als Lösung für die Digitalisierung?

Das erwartet dich in diesem Post

In den Nachrichten wird häufig von der Digitalisierung und den Folgen auf die Arbeitswelt berichtet. Viele Jobs werden wegfallen und auch das bedingungslose Grundeinkommen wird diskutiert.

Hier stellt sich für mich als Frugalistin die Frage: Hat man als Frugalist Vorteile in Hinblick auf die Digitalisierung? 

Gegensätzliche Ergebnisse

Studien zum Thema Arbeitsplatzabschaffung und Digitalisierung kommen teilweise zu gegensätzlichen Ergebnissen. In manchen Berichten heißt es, dass mehr  Computer die Jobs von 4,4 Millionen Deutschen übernehmen könnten. Eine andere Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass durch die Digitalisierung möglicherweise mehr Jobs geschaffen als abgeschafft werden. 

Bei einer Sache sind sich Experten jedoch einig: vor allem niedrig ausgebildete Personen werden durch die Digitalisierung zu kämpfen haben. 

Hier eine Übersicht, welche Jobs eher als leicht ersetzbar und welche als schwieriger ersetzbar gelten:

 

Wert ist von der Digitalisierung betroffen? 

Leicht ersetzbare Berufe

Bäcker, Konditor, Bergleute, Chemie- und Kunststoffberufe, Elektroberufe, Fahr- & Flugzeugbau, Finanzen- Rechnungswesen, Buchhaltung, Getränke und Lebensmittelherstellung, Metallerzeugung & Bearbeitung, Logistikberufe; zum Teil IT Jobs


Schwierig ersetzbare Jobs

Gesundheitsberufe mit Approbation, Berufe in der Körperpflege, Gastronomiebranche, Köche, Künstler, Lehrer, Personenschutzberufe, Publizistik- Rechtsberufe, Soziale Berufe

Insgesamt zeigt sich, dass vor allem die Arbeitsplätze von Geringqualifizierten gefährdet sind.


Frugalismus & Digitalisierung

Frugalisten sparen ja viel Geld. Um große Summen sparen zu können braucht man schon auch ein entsprechendes Einkommen, also mit 1.000€ Einkommen wird es schwierig, finanziell frei zu werden, außer man gibt nur 500€ pro Monat aus. Man kann also auch mit wenig Geld etwas zur Seite legen, aber ob man trotzdem finanziell frei wird, ist eine andere Frage.

Nehmen wir mal an, dass Frugalisten oft mehr verdienen und möglicherweise eine bessere Ausbildung haben. Belegen kann ich das zwar nicht, aber gehen wir einfach mal davon aus.

Dadurch können sie mehr zur Seite legen und machen sich unabhängiger von ihrem Job. Allerdings kann es gut sein, dass Frugalisten durch ihre bessere Ausbildung auch weiterhin am Arbeitsplatz gefragt wären, trotz Digitalisierung. Somit wären sie also weniger von der Arbeitsplatzabschaffung betroffen. Aber es kann ja auch sein, dass einem der Job irgendwann nicht mehr gefällt, deshalb ist es meiner Meinung nach immer von Vorteil, sich unabhängig zu machen.

Oft wird von der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens gesprochen. Das bedeutet, dass jeder Bürger Geld vom Staat erhalten würde, unabhängig davon, ob er arbeitet oder nicht. Eigentlich streben Frugalisten ja genau das an. Das Ziel des Frugalismus ist, finanziell frei zu werden. Allerdings nicht durch Mittel vom Staat, sondern durch eigenständigen Vermögensaufbau. Aus dem eigenen Vermögen wird dann passives Einkommen bezogen.


Wenig ausgebildete Personen hingegen sind durch die Digitalisierung doppelt gefährdet. Einerseits verdienen sie oft weniger und können weniger zurücklegen. Oft fehlt auch das Wissen oder das Selbstvertrauen nach Unabhängigkeit zu streben. Deshalb sind sie stark abhängig von ihrem Job. Und wie wir ja gerade gesehen haben, gelten Geringqualifizierte in Hinblick auf die Digitalisierung als gefährderter.

Die Lösung? (Finanzielle) Bildung!

Unsere Welt dreht sich  momentan schneller denn je. Was gestern noch aktuell war, kann heute schon veraltet sein. Deswegen empfinde ich es als unabdingbar, sich stetig fortzubilden und immer am Ball zu bleiben. Wissen ist Macht – aber nur, wenn es auch angewandt wird.



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