Wie dir Nudging beim Sparen hilft

Wie dir Nudging beim Sparen hilft

Im heutigen Blogpost soll es mal um ein Thema gehen, von dem ich bis vor kurzem selbst noch nichts gehört habe: Nudging. Was es damit genau auf sich hat, wird uns Martin von Monkee erzählen. Es handelt sich hierbei heute nämlich um einen kleinen Gastbeitrag. Viel Freude beim Lesen!

Wie du mit Monkee mehr sparen kannst und was Nudging damit zu tun hat

Schon mal von Nudging gehört? Zu wissen, was Nudges sind, kann dich davor bewahren, auf die Tricks der Konsumindustrie hereinzufallen und unnötig viel Geld für spontane Impulskäufe auszugeben. Aber Nudges können dir auch dabei helfen, mehr Geld für Dinge zu sparen, die dir wirklich wichtig sind. Hier erfährst du, was Nudges sind und wie du sie für dich nutzen kannst. Außerdem erklären wir dir, was ein Affe mit all dem zu tun hat.

Das Problem: Wir sparen zu wenig

Sowohl in Österreich als auch in Deutschland liegt die Sparquote seit Jahren konsequent auf einem sehr niedrigen Niveau. So sparten die ÖsterreicherInnen 2018 7,7% ihres nominell verfügbaren Einkommens, in Deutschland lag die Sparquote der privaten Haushalte bei 10,9%. Ein Viertel aller österreichischen Haushalte hat sogar gar keine Ersparnisse und kann sich so beispielsweise nicht einmal die Reparatur einer kaputten Waschmaschine leisten. Und das, obwohl ExpertInnen empfehlen mindestens 20% seines Nettoeinkommens zu sparen.

Im Gegensatz zur Sparquote steigt unser Konsum aber konstant an. Und dafür lässt sich die Konsum- und Marketingindustrie auch einiges einfallen. Bis zu 6.000 Werbeeindrücke prasseln tagtäglich auf uns ein und alle haben nur ein Ziel: Uns zu noch mehr Konsum zu verführen. Zusätzlich machen zahlreiche Innovationen wie One-Click-Shopping Geld ausgeben so einfach wie nie – sogar wenn wir das Geld nicht einmal haben. Stichwort: Jetzt kaufen – später zahlen. Das Missverhältnis zwischen Sparen und Konsum wird damit immer größer.

Viele von uns denken noch dazu, kein Geld zum Sparen übrig zu haben. Dabei übersehen wir die zahlreichen vermeidbaren Ausgaben wie der Kaffee am Weg, das tägliche Mittagessen oder den Schokoriegel, den wir uns noch schnell an der Kasse gönnen. Solche Impulskäufe sorgen jedoch dafür, dass am Ende des Monats kein Geld mehr übrig ist am Konto, ohne dass wir es überhaupt merken.

Mit Nudging mehr sparen

Die gute Nachricht: Die gleichen Mechanismen, mit denen uns die Konsumindustrie das Geld aus der Tasche zieht, können wir auch nutzen, um mehr zu sparen. Und das ohne Verzicht. Die Lösung, die uns dabei hilft, heißt Nudging. Nudging ist ein Konzept, das eigentlich aus der Verhaltensökonomie kommt und davon ausgeht, dass der Mensch, entgegen dem Konzept des Homo Oeconomicus, nicht immer dazu in der Lage ist, die optimale Entscheidung zu treffen.  Auch wenn wir wissen, wie wir uns verhalten sollten, ist es vom Wissen zum Tun ein großer Schritt. Gerade in Finanzfragen fällt es uns oftmals schwer, eine rationale Entscheidung zu treffen. Denn, obwohl es gerade hier wichtig wäre, beeinflussen uns unsere Emotionen bei Geldangelegenheiten besonders stark. Mit Nudges wird versucht, dem entgegenzuwirken und die Lücke vom Wissen zum Tun zu schließen.

Nudging beschreibt also eine Methode, um das Verhalten von Menschen zu beeinflussen, allerdings ohne Gebote und Verbote. Dabei handelt es sich um kleine, sanfte Anstöße, beispielsweise Erinnerungen, Belohnungen, Fragen oder Fakten. Solche Nudges zu erkennen ist insbesondere in zwei Fällen besonders wichtig. Auf der einen Seite, um uns nicht durch Tricks der Marketingindustrie zum Konsum verleiten zu lassen, auf der anderen Seite können wir Nudges auch positiv zur Verbesserung unserer finanziellen Gesundheit nutzen, nämlich indem sie uns dabei helfen, mehr zu sparen. So können uns kleine Erinnerungen, Tipps oder Vergleiche dazu motivieren, mehr Geld für Dinge zu sparen, die wirklich wichtig sind, anstatt es für unüberlegte Impulskäufe auszugeben. Besonders effektiv sind solche Nudges außerdem in den folgenden Fällen:

  1. Wenn wir sofort Effekte sehen und später erst die Kosten. Hier können uns Nudges schnell zum Verhängnis werden. So kennt doch jeder von uns die „jetzt kaufen – später zahlen“-Angebote. Wir bekommen das, was wir wollen sofort, die Kosten, also das fehlende Geld am Konto sehen wir aber erst später. Positiv genutzt, kann das aber auch unsere Sparquote erhöhen. Zum Beispiel, indem wir am Anfang des Monats einen bestimmten Betrag festlegen, den wir sparen wollen, anstatt am Ende des Monats das, „was noch übrig ist“ zu nehmen.
  2. Nudges helfen uns außerdem besonders bei Entscheidungen, die wir nicht tagtäglich treffen. Große Anschaffungen wie ein Auto, eine neue Küche, die Bestimmung einer Anlagestrategie oder die Auswahl einer zusätzlichen Rentenversicherung – jeder von uns wird in seinem Leben ein- oder mehrmals mit solchen Entscheidungen konfrontiert. Gerade bei solchen großen (Lebens-)Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen ist es wichtig, möglichst gut informiert zu sein über die verschiedenen Alternativen und deren Vor- und Nachteile. Je öfter wir Entscheidungen treffen, desto geübter sind wir darin. Nudges können unterstützen, die richtige Wahl zu treffen, wenn uns diese Übung fehlt. Dabei hilft es auch, zu wissen, wie viel Andere in ähnlichen Lebenssituationen für derartige Dinge ausgeben, sparen oder investieren.
  3. Je weiter in der Zukunft die Auswirkungen einer Entscheidung sichtbar werden, desto schwierig ist es für uns, diese einzuschätzen und zu erkennen. Umso unsicherer werden wir dabei auch. Auch hier helfen zusätzliche Entscheidungshilfen in Form von Nudges wie Fakten oder Erfahrungen von Anderen, besonders wenn diese sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden wie wir selbst. So fällt es uns beispielsweise schwer, zu planen, wie viel Geld wir für die Rente brauchen. Jetzt 10€ im Monat zu sparen klingt nicht viel, macht jedoch auf die Zeit gesehen einen großen Unterschied. Eine Nudge, die uns vorrechnet, wie viel Geld in 50 Jahren zusammenkommt, wenn wir nur einmal die Woche auf den Kaffee am Weg verzichten, kann das klar machen und uns die Auswirkung unserer Entscheidung aufzeigen.

Falls du mehr zum Thema Nudges erfahren willst, haben wir hier noch einen weiterführenden Buchtipp für dich: „Nudge – Wie man kluge Entscheidungen anstößt“  von R. Thaler und C Sunstein.

So hilft dir Monkee dabei

Ja, auch wenn man weiß, dass man mehr sparen sollte und vielleicht auch könnte, ist das nicht immer leicht. Gerade bei den zahlreichen Verführungen, die uns tagtäglich zu noch mehr Konsum verleiten wollen, ist Verzichten oftmals schwer. Das heißt aber nicht, dass du dir nicht auch mal etwas gönnen darfst. Das Entscheidende ist die richtige Balance zwischen Sparen und Geld ausgeben. Und hierbei hilft dir Monkee. Wer ist Monkee? Monkee ist eine Sparapp, die möglichst viele Menschen dabei unterstützen will, finanziell gesünder zu leben, indem sie mehr Geld für Dinge sparen, die wirklich wichtig sind und weniger für unnötige Impulskäufe ausgeben. Dafür nutzt Monkee die eben beschriebenen Nudges, um dich dabei zu unterstützen, deine kleinen Ziele und großen Träume zu erreichen. „Wie wär’s damit, wieder einmal 5€ für dein Ziel zu sparen?“ Mit solchen oder ähnlichen kleinen Erinnerungen motiviert dich Monkee, der zwinkernde Affe und dein persönlicher, digitaler Finanzcoach, dabei, fokussiert und motiviert zu bleiben und so dein Sparziel zu verwirklichen.

Zusätzlich hast du deine (finanziellen) Ziele immer vor Augen, denn mit Monkee kannst du deine Ziele ganz einfach festlegen. Vom neuen Fahrrad, dem Studium für dein Kind bis zum nächsten Urlaub, egal welchen Wunsch du hast, mit Monkee kannst du ganz einfach das Zieldatum und den Zielbetrag bestimmen und auch, für wen du sparen willst. Monkee bricht deine persönlichen Ziele dann auf kleine, erreichbare Wochenziele herunter, denn so werden auch große Träume auf die Zeit erreichbar. Zusätzlich hilft dir das dabei, abzuschätzen, ob deine Ziele realistisch sind. Apropos Ziele – diese sind beim Sparen besonders wichtig. Hier erfährst du, wieso.

Monkee hilft dir außerdem nicht nur beim Erreichen deiner Ziele, sondern hat auch für jedes Ziel den richtigen Partner. Sparen ist super, aber wenn du dein Ziel erreicht hast, darfst du dir auch mal etwas gönnen. Erfüllst du dir dann deinen Wunsch bei einem von Monkee‘s Partnern, bekommst du noch dazu bares Geld für deine zukünftigen Ziele! So holst du dir nochmal einen extra Boost auf dem Weg zu deinen nächsten Zielen! Und das Beste daran: Mit Monkee macht Sparen – ohne Verzicht – sogar Spaß! Probiere es doch gleich mal aus!

Hier erfährst du mehr zu Monkee: https://www.monkee.rocks und hier geht’s zum Download der kostenlosen App: https://www.monkee.rocks/app/download/.

Disclaimer: Unbezahlte Werbung. 


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