Durch Spenden Geld verdienen

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Plasma spenden als Nebenjob

Durch Spenden was Gutes tun und gleichzeitig bis zu fünfzig Euro pro Stunde dazuverdienen – klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Doch das geht wirklich – im Jahr 2019 habe ich ungefähr tausend Euro durch dreißigmal Plasma spenden verdient. Also eine ganze Menge, wie ich finde.

Kurz vorweg: alle Informationen beziehen sich auf das Plasma Zentrum in Innsbruck. Ich weiß nicht, wie es in anderen Plasmazentren aussieht. Am besten ihr erkundigt euch bei eurem Plasmazentrum vor Ort.

Was ist Plasma überhaupt?

Blutplasma ist der flüssige, zellfreie Bestandteil unseres Blutes. Es besteht hauptsächlich aus Proteinen, Fetten, Zucker, Gerinnungsfaktoren, jedoch nicht aus Blutzellen. Aus Plasma werden lebensnotwendige Medikamente hergestellt, sowie Patienten und Patientinnen mit Gerinnungsstörungen oder Immundefekten behandelt. Plasmaspenden retten tatsächlich Leben.

Voraussetzungen zum Geld verdienen durch Plasma spenden

Um Plasma spenden zu können, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel darf man erst ab 18 Jahren spenden und muss mindestens fünfzig Kilogramm wiegen. Es gibt Krankheiten, die als Ausschlusskriterien dafür gelten, was anhand eines Fragebogens erhoben wird. Aber auch wenn ihr eine Vorerkrankung habt, kann es sein, dass ihr spenden dürft.

Auswirkungen

Grundsätzlich reagiert jeder Mensch ein bisschen anders auf die Plasmaspende. Ich bin danach oft schon ein bisschen müder, kann den restlichen Tag aber problemlos bestreiten. Ins Fitnesscenter gehen oder anderweitig Sport treiben würde ich danach aber nicht mehr, das sollte man auch nicht. Außerdem hat sich an der Einstichstelle bei mir eine Narbe entwickelt, die vermutlich auch nicht mehr weggehen wird. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, da mich diese Narbe ans Leben retten erinnert.

Wie viel Geld verdient man?

Bei uns im Zentrum darf man fünfzigmal pro Jahr und dreimal in zwei Wochen Plasma spenden. Zwischen zwei Spenden müssen mindestens 48 Stunden liegen. Pro Mal bekommt man eine Zeitaufwandsentschädigung von dreißig Euro plus Boni. Wenn man bedenkt, dass man nebenbei lesen oder Musik hören kann, ist das schon nicht schlecht. So entspannt lässt sich selten Geld verdienen und Leben retten, oder?
Bei fünfzig Plasmaspenden pro Jahr kommt man auf 1.500 Euro zuzüglich Boni – also quasi ein zusätzliches Gehalt.

Pro Monat entspricht das 125 Euro – die man wunderbar für seinen Notgroschen oder Urlaub sparen, oder investieren kann.

 

Fazit

Wenn ihr nicht gerade eine totale Nadelphobie habt, erkundigt euch, ob ihr spenden dürft. Wenn ihr bei der ersten Spende merkt, dass es nichts für euch ist, könnt ihr jederzeit abbrechen. Plasma spenden ist meiner Meinung nach eine tolle Möglichkeit, um Leben zu retten und dabei ein kleines Nebeneinkommen zu erwirtschaften.

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