Wie dich dein Besitz arm macht

Wie dich dein Besitz arm macht

Das erwartet dich in diesem Post

Macht dich dein Besitz wirklich reicher? Oder nicht vielleicht sogar ärmer?

Je mehr wir haben, desto reicher glauben wir zu sein. Aber stimmt das wirklich? Ich behaupte das Gegenteil ist eher der Fall.

Beispiel:

Anschaffungskosten

Du kaufst dir einen neuen Fernseher um 1.000€. Nun zahlst du diesen Betrag und glaubst, damit ist der Kauf  und Zahlungsvorgang abgeschlossen. Dabei hat es gerade erst angefangen.

Hättest du den Fernseher auch gekauft, wenn er dich 3,33€ pro Monat, dein Leben lang gekostet hätte? Egal ob er irgendwann kaputt geht oder nicht. Du müsstest trotzdem die 3,33€ jeden Monat aufs Neue zahlen. 

Diese Ansicht schreckt vermutlich viele ab, vor allem die jüngeren unter uns. Doch es ist die Realität. Jedes Mal wenn du 300€ ausgibst, lässt du dir 1€ passives Einkommen pro Monat entgehen, lebenslänglich. Mehr zur 4% Regel findest du hier

Lieferkosten

Deine Ausgaben sind also immer von langfristiger Natur. Doch das ist noch lange nicht alles. Vielleicht musst du dir ein Lieferauto ausleihen, um deinen Fernseher nach Hause zu transportieren? Bei einem TV-Gerät ist der Transport womöglich kein Problem, bei einem Kleiderschrank schon eher.

Oder du brauchst einen Handwerker, der dir das Gerät an der Wand montiert? Womöglich musst du aufgrund deiner Shoppingvorliebe sogar eine größere Wohnung nehmen, um deine Einkäufe verstauen zu können. 


Zusätzliche Kosten für z.B. Miete

Ein Zimmer mehr heißt zumindest in Großstädten meist auch 300-400€ mehr Miete monatlich. Und um 300-400€ mehr ausgeben zu können, muss man auch mehr Geld verdienen. Da die meisten Menschen Zeit gegen Geld tauschen bedeutet das, dass man im Endeffekt immer mit seiner eigenen Lebenszeit bezahlt.

Ausmistkosten

Da bleibt nur zu hoffen, dass einen der Job erfüllt oder zumindest ein bisschen Freude bereitet…

Reparaturen kosten

Was, wenn der Fernseher kaputt geht? 
Entweder lässt du einen Fachmann holen und musst diesen bezahlen oder du kaufst direkt einen neuen. In beiden Fällen fallen wiederum Kosten an. Für die du mit deiner Zeit bezahlst.

Und wenn du dich dafür entscheidest, Dinge auszumisten, dann musst du dafür erneut Zeit und Energie aufwenden. Wenn du niemanden findest, der dir die Sache abnimmt, musst du vielleicht sogar dafür bezahlen, wenn du es am Schrottplatz abgibst. Also wieder Kosten.

Wie du siehst, kommen noch viele Kosten hinzu. Die Kaufkosten sind nur der Anfang. Wenn du etwas konsumierst, dann nimmt das Zeit und Geld in Anspruch, vor allem wenn man seine Zeit gegen Geld tauscht, bezahlt man mit seiner Zeit.

Was sagst du zu dem Thema?



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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Alexander

    Das Beispiel mit den monatlichen Kosten für einen TV gibt gut Einsicht ob man wirklich etwas kaufen soll. Der tägliche To-Go-Kaffe ist genauso ein Ding. Kostet ja „nur“ 1€ aber auf das Jahr kommen da schon paar hundert Euro.

    1. Minimal Frugal

      Vielen lieben Dank dir. Genau, auf Dauer kommt dann doch einiges raus.. 🙂 Liebe Grüße

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