Frugalismus & Beziehung – möglich?

Frugalismus & Beziehung – möglich?

Kann eine Beziehung zwischen einer Frugalistin und einem Nicht-Frugalisten funktionieren und vor allem: glücklich sein?

Meine Antwort: Ja, kann sie in meinen Augen definitiv. Wichtig ist, wie in jeder Beziehung, dass man sich gegenseitig respektiert und akzeptiert und den jeweils anderen nach seinen Bedürfnissen leben lässt. Natürlich ist es umso harmonischer, je ähnlicher man tickt. Doch auch wenn man einen unterschiedlichen Lebensstil hat, kann das sehr gut funktionieren.

Bei meinem Freund und mir ist es zum Beispiel so, dass wir beide keinen großen Wert auf ein schickes Restaurant oder einen teuren Luxusurlaub legen. Wir holen uns gerne etwas vom Imbiss oder übernachten in AirBnBs. Da wir nicht zusammen wohnen, fallen auch viele gemeinsame Entscheidungen weg.

Wenn er eine teure Uhr haben möchte, ist das vollkommen ihm überlassen und beeinträchtigt mich ja nicht in meinen Zielen. Auch wenn eine teure Uhr für mich keinen Mehrwert hat, akzeptiere ich seine Entscheidung, sich diese Uhr zu kaufen.

Wir haben getrennte Konten und das soll bzw. wird auch so bleiben. Wenn man zusammen wohnt, könnte man zum Beispiel ein gemeinsames Konto für die Fixkosten haben und beide zahlen monatlich die Hälfte auf das Konto ein. Daneben besitzt jeder sein eigenes Konto.

Was unsere Hobbies angeht ticken wir sehr ähnlich. Wir fahren gerne zu einem See und wandern in den Bergen. Das ist so gut wie kostenlos und bereitet uns beiden am meisten Freude.

Das Allerwichtigste in einer Beziehung ist meiner Meinung nach die offene Kommunikation und das Mitteilen der eigenen Bedürfnisse. In einer gesunden Beziehung sollte man, so denke ich, auch die Freiheit haben, seine eigenen Ziele zu verfolgen und nicht nur nach den Wünschen des Anderen leben.

Schlüssel zum Erfolg: Reden, reden, reden.
Und ich denke, dass man sich mit der Zeit vielleicht auch mehr aneinander anpasst 😊

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